Richard Taruskin

The Oxford History of Western Music

6 Bände
Cover: The Oxford History of Western Music
Oxford University Press, New York - Oxford 2004
ISBN 9780195169799
Gebunden, 4560 Seiten, 768,90 EUR

Klappentext

The Oxford History of Western Music is a magisterial survey of the traditions of Western music by one of the most prominent and provocative musicologists of our time. This text illuminates, through a representative sampling of masterworks, those themes, styles, and currents that give shape and direction to each musical age. Taking a critical perspective, this text sets the details of music, the chronological sweep of figures, works, and musical ideas, within the larger context of world affairs and cultural history. Written by an authoritative, opinionated, and controversial figure in musicology, The Oxford History of Western Music provides a critical aesthetic position with respect to individual works, a context in which each composition may be evaluated and remembered.
Taruskin combines an emphasis on structure and form with a discussion of relevant theoretical concepts in each age, to illustrate how the music itself works, and how contemporaries heard and understood it. It also describes how the context of each stylistic period-key cultural, historical, social, economic, and scientific events-influenced and directed compositional choices. Unlike earlier surveys, Taruskin provides greater attention to the full range of 20th century music, including American music as part of the mainstream tradition of western music, women in music, and popular music. The five volumes of main text each have musical examples and black-and-white pictures throughout, source notes, and an index. The sixth volume contains a comprehensive chronology, further reading, and an index to the entire set.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.08.2005

Reinhold Brinkmann, selbst Musikwissenschaftler, beginnt seine Rezension des sechsbändigen Trumms mit derart ausführlichen Präludien, dass er am Ende nur noch auf den ersten Band dieser "westlichen Musikgeschichte" etwas näher eingehen kann. So viel geht aus Brinkmanns Rezension aber hervor: Dass ein einzelner Autor es wagt, in sechs Bänden die Musikgeschichte vom Mittelalter bis in die allerjüngste Neuzeit zu erzählen, erfüllt den deutschen Akademiker mit grenzenlosem Staunen. Er selbst, so sagt er eingangs, kommt aus der deutschen Nachkriegstradition, die sich in die mikroskopische Analyse von Einzelwerken vertiefte und das Verfassen von Geschichten und Biografien populärwissenschaftlichen Autoren überließ. Um den Unterschied zwischen angelsächischer Erzähllust und deutscher Erzählscheu zu illustrieren, stellt Brinkmann die verstorbene Koryphäe der deutschen Musikwissenschaft, Carl Dahlhaus und seine Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts gegen Taruskins pralles Erzählen. Dahlhaus hätte eine bedenkenvolle Methode des "Einerseits/Anderseits" gepflegt, Taruskin hingegen "erzählt mit Nachdenklichkeit, mit Phantasie und Zurückhaltung". Offensichtlich eine Empfehlung.
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