Mit 17 Abbildungen und 68 Notenbeispielen. Elisabeth Schmierer legt mit ihrer Geschichte des Liedes die längst überfällige Gattungsgeschichte einer durch die Jahrhunderte hindurch ungebrochen populären Kunstform vor. Ausgehend vom Lied des Mittelalters werden die textlich-musikalischen Traditionsstränge des Kunst- und des Umgangsliedes bis zur Gegenwart verfolgt. Zu einem mit zahlreichen Notenbeispielen versehenen historischen tritt ein systematischer Teil sowie ein Abschnitt mit Dokumenten zur Liedgeschichte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2008
Überaus zufrieden ist Ellen Kohlhaas mit Elisabeth Schmierers Abriss über die Entwicklung des Liedes in den vergangenen tausend Jahren. Der Stoff ist riesig, und so kreidet es die Rezensentin der Autorin auch nicht an, wenn manches nur kurz abgehandelt wird oder ein aus ihrer Sicht wichtiger Komponist nicht erwähnt wird. Nein, ihr gefällt die erzählerisch flüssige Darbietung ebenso wie der der fundierte Inhalt. Und: "Offensichtliche Fehler sind glücklicherweise selten", so die Rezensentin. Vom einstimmigen mittelalterlichen Lied bis zu Neuerscheinungen im späten 20. Jahrhundert bleiben keine Wünsche offen. Deutlich werde, dass das Lied nicht erst mit Schubert und seinem "Gretchen am Spinnrade" angefangen habe, sondern ein zumindest europaweites Phänomen gewesen sei. Gelobt werden auch die Abbildungen die Bibliografie und die Quellenangaben, die praktischerweise am Seitenrand direkt neben der entsprechenden Textstelle zu finden sind.
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