Rita Kuczynski erzählt ihr Leben und damit ein ganz eigenes Stück deutsch-deutsche Geschichte. Die meiste Zeit verbrachte sie in der DDR. Wie sie immer wieder der Umklammerung durch die Politik zu entkommen versuchte, im fremdbestimmten das eigene Leben zu finden hoffte, davon erzählt sie in ihrer Autobiographie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Rita Kuczynski, Philosophin, verheiratet mit einem Sohn des berühmten Wirtschaftshistorikers Jürgen Kuczynski, hat hier ein Buch von "erstaunlicher Poesie" geschrieben, meint Mark Siemons. Wie in Trance gehe sie in dieser Autobiographie durch die DDR, die sie zugleich gehasst hatte, und in der sie dennoch durch ihre Heirat zur "roten Aristokratie" gehörte. Hegel und Bach hätten sie am meisten getröstet, darum sei ihr Buch auch kontrapunktisch, wie eine Fuge gearbeitet. Nur die Passagen nach dem Mauerfall gelängen der Autorin nicht recht.
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