Roanne van Voorst

Einst aßen wir Tiere

Die Zukunft unseres Essens
Cover: Einst aßen wir Tiere
Goldmann Verlag, München 2022
ISBN 9783442316632
Kartoniert, 336 Seiten, 17,00 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von René Stein. Die vegane Revolution kommt. Und sie wird uns sehr bald fassungslos auf unsere aktuellen Ernährungsgewohnheiten zurückblicken lassen. Langfristig wird sie Fleisch- und Milchprodukte von unserem Speiseplan verbannen, mit traditionell gelernten, aber falschen Glaubenssätzen aufräumen und die Zukunft unseres Essens neu gestalten. Bereits jetzt setzt sich ein nachhaltiger und tierwohlorientierter Lifestyle immer mehr durch, ist die Auswahl an pflanzenbasierten Produkten so groß wie nie zuvor. Denn wir erkennen, dass unser zügelloser Konsum von Fleisch und Milchprodukten problematisch ist: Noch werden Rinder, Schweine, Kühe und Meerestiere täglich milliardenfach getötet und missbraucht, die drohende Klimakatastrophe durch diese hohe Taktung zusätzlich befeuert. Die renommierte Zukunftsanthropologin Roanne van Voorst zeigt auf, welche positiven Auswirkungen eine globale pflanzenbasierte Ernährung für das Klima, die Wirtschaft, unsere Gesundheit und Kultur haben kann. In der Tradition von Jonathan Safran Foer, Alan Weisman und Karen Duve ist Einst aßen wir Tiere ein unverzichtbares, informatives und augenöffnendes Buch - und ein hoffnungsvoller Blick auf eine Welt, in der der Verzehr von Tieren und tierischen Produkten zum Wohle aller Bewohner dieses Planeten endlich der Vergangenheit angehört.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2022

Rezensent Jakob Strobel y Serra möchte nach der Lektüre von Roanne van Voorst erst recht nicht auf Fleisch verzichten. In "Einst aßen wir Tiere" beschreibt die niederländische Zukunftsanthropologin kurz und knapp die Geschichte des Veganismus, erklärt Strobel y Serra, um anschließend ein mögliches tierproduktfreies Zukunftsszenario im "Hanni-und-Nanni-Science-Fiction-Stil" aufzuzeigen, wie der Rezensent spottet. Das alles geschieht Strobel zufolge jedoch ohne wissenschaftliche Ernsthaftigkeit und schlüssige Argumentationen - stattdessen bedient sich die Autorin eines unakademischen Vokabulars und vieler Anschuldigungen. Das einzige, was Strobel y Serra hier lernt, ist, dass es anscheinend Vegansexuelle gibt, das heißt vegan-lebende Menschen, die nur vegan-lebende Menschen lieben können.
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