Mit Beth Dooley. Aus dem Amerikanischen von Sabine Franke. Mit zahlreichen farbigen Rezeptfotos und Hintergrundwissen zu indigenen Kulturen und Traditionen. Der Spitzenkoch von der Oglala Lakota Sioux Nation Sean Sherman erfindet eine der ältesten und gesündesten Küchen neu: die indigene. Gluten-, milch-, zuckerfreie Rezepte. Leicht nachzukochen. Sean Sherman ist Botschafter eines neuen indigenen Selbstbewusstseins. Die Gerichte des Sioux-Chefkochs umfassen u.a. Wildbret, Wacholder, Salbei, Fisch, Pflaumen und eine Fülle von Kräutern. Zu seinen Rezepten gehören etwa gegrillte Wildreiskuchen, Drei-Schwestern-Salat oder geröstetes Maissorbet. Seine Philosophie reicht weit über seine Heimat hinaus. Es ist eine Küche der tiefen Verbundenheit mit der Natur, dem Respekt vor Pflanzen und Tieren. Sie setzt auf Selbstversorgung, ist hyperlokal, ultrasaisonal und supergesund. Sie ist von Natur aus niedrig-glykämisch, eiweißdivers, salzarm, pflanzlich - und vor allem absolut köstlich.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 23.12.2023
Kochen als "Schaufenster einer ganzen Philosophie" lernt Rezensent Burkhard Birke im Kochbuch des indigenen Kochs Sean Sherman kennen: In über hundert Rezepten verdeutlicht ihm dieser die Überzeugung, dass Essen ganz essentiell auch Kommunikation bedeutet, und dass er sich mit einer Rückbesinnung auf lokal verfügbare Lebensmittel wie Mais, Bohnen und Bisonfleisch seiner eigenen Kultur nähern kann. Die politisch schwierige Situation der indigenen Völker wird Birke dabei ebenso klar wie der Sinn einer an Nachhaltigkeit und Regionalität orientierten Küche, ganz gleich, ob sich alle bei den Oglala Lakota Sioux verwendeten Zutaten auch in Deutschland finden lassen, schließt er.
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