Übersetzung aus dem Amerikanischen ins Deutsche von Gundi Feyrer, Christine Huber, Wolfgang Schlüter und L. Schuldt, ins Slowakische von Mila Haugová, ins Französische von Pierre Joris.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.08.2000
Cornelia Jentzsch erklärt dem Leser zunächst, dass es sich hier um einen per Fax geführten Austausch der Malerin Brigitte Mahlknecht mit dem Dichter Robert Kelly handelt, wobei sich Zeichnungen und Gedichte miteinander abwechseln, sich jedoch stets aufeinander beziehen. Entstanden sei dabei "ein kartographierter Gesamttext, eine `Geographie des Geistes`", was die Rezensentin offenbar überaus anregend findet. Besonders hebt sie die Überschneidungen und "Denkkreuzungen" hervor und vergleicht die Kommunikation zwischen beiden mit einem Schachbrett, im dem immer wieder Felder wechselnd besetzt und verlassen und neue Positionen gesucht werden. Ein "nicht nur allein optisch bemerkenswertes Buch", findet die Rezensentin. Lediglich an der Übersetzung ins Deutsche (Jentzsch merkt an, dass manche Gedichte absichtlich gar nicht, manche dafür mehrfach übersetzt wurden, und zwar nicht nur ins Deutsche, sondern auch ins Französische und Slowakische) hat sie einiges auszusetzen, wofür sie zahlreiche Beispiele auflistet.
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