Im Jahr 1525 erhoben sich die Bauern Tirols in einem dramatischen Aufstand gegen die Obrigkeit. Dieses Buch bietet eine faszinierende Reise in die Zeit der sogenannten "Bauernkriege" und beleuchtet die Lebensumstände und Rolle der Tiroler Bauern innerhalb der feudalistisch geprägten Gesellschaft. Die dramatischen Wochen der Erhebung, die von den Bauern formulierten Forderungen und die Reaktionen der Herrschenden werfen ein Licht auf die sozialen, wirtschaftlichen und kirchenpolitischen Spannungen der Zeit.War es ein bloßer Aufstand oder eine Revolution des "gemeinen Mannes"? Diese Frage wird ebenso erörtert wie die geopolitischen Herausforderungen der Zeit, darunter die Bedrohung durch die Osmanen und der Hegemonialkonflikt in Norditalien. Immer wieder im Zentrum steht dabei Michael Gaismair, dessen Weg vom Schreiber des Landeshauptmanns zum Anführer der Rebellion eindrucksvoll nachgezeichnet wird."Rebellion 1525" ist die fesselnde Geschichte des größten Tiroler Bauernaufstands der Frühen Neuzeit und seines Protagonisten, der bis heute als Symbol für den Widerstand der Unterdrückten gilt. Ein Werk über Macht, Mut und den Kampf für soziale Gerechtigkeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2025
Der hier rezensierende Historiker Valentin Groebner gefällt an Robert Rebitschs Buch über den Bauernkrieg die Erweiterung der Perspektive. Dass zu den Orten der Handlung auch Tirol, Salzburg und die Steiermark dazugehörten und der Aufstand dort sogar erfolgreicher war, zeigt ihm der Autor. Darüber hinaus weitet er Groebners Blick auf das "Heldenepos" und relativiert es, indem er von Spionen in den Reihen der Bauern berichtet. Das Geschichtsbild vom großen deutschen Bauernkrieg bekommt Risse, liest man dieses Buch, stellt Groebner achtungsvoll fest.
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