Mit Anmerkungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Steffen Mensching. Die Entdeckung eines faszinierenden Dokuments, das im Archiv verschollen war: Rudolf Leonhard hielt auf 1200 Blättern vom Mai 1941 bis April 1944 seine Träume in der französischen Internierung fest. In verblüffenden surrealen Bildern reflektieren diese Aufzeichnungen die Situation des Exils, Spannungen unter den Emigranten, die Unwürdigkeit des Lagerlebens und die Furcht vor der anrückenden deutschen Wehrmacht. "Das Traumbuch des Exils" ist aber auch eine Art Autobiografie. Die Personnage ist breit: Mutter, Schwester, Onkel, Tanten treffen auf Geliebte, Dichter, Ehefrauen, Schulkameraden, Politiker. Unbekannte begegnen Berühmtheiten: Hasenclever, Heinrich Mann, Gide, Döblin, Musil, Toller, Seghers u.v.a.
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