Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft expandierte während des "Dritten Reiches" in erheblichem Maße und gewann im Zuge der forcierten Aufrüstung sowohl wissenschaftlich als auch politisch an Gewicht. Diese Entwicklung war wesentlich dem geschickten Wissenschaftsmanagement des KWG- (und späteren MPG-)Generalsekretärs Ernst Telschow und der Generalverwaltung des KWG zu verdanken, von denen die durch die Nationalsozialisten geschaffenen Verhältnisse als Chance begriffen wurden. Rüdiger Hachtmann untersucht die politischen und materiellen Dimensionen dieses "Erfolgs" und die institutionelle Expansion der KWG während der NS-Herrschaft.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…