Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.07.2003
Die Wut hat "diesen Roman gezeugt", glaubt Stefan Weidner und empfiehlt das Buch jedem, der "über das richtige literarische Rüstzeug verfügt". Allen anderen Lesern rät er jedoch von der Lektüre des "eruptiven Werks" eher ab, da sie sich in seinem "Labyrinth verlaufen" könnten. Die Odyssee zweier Studenten durch das im Chaos versinkende Algerien der neunziger Jahre wird durch ein literarisches Gerüst zusammengehalten, das an James Joyce' "Ulysses" erinnert, wie der Rezensent findet. Wie dort mischen sich "Literatur, Geschichte, Mythos und Religion", schwärmt er, und die "Metaphern oszillieren zwischen Poesie und Wahn". So dicht ist diese Sprache, urteilt Weidner, dass das Buch wohl lange nicht übersetzt worden wäre, hätte Bachi auf Arabisch geschrieben. Die Übersetzung aus dem Französischen gefällt ihm jedoch ganz ausgezeichnet. Mit seinem ersten Roman hat Salim Bachi zumindest bei Weidner große Hoffnungen geweckt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…