Benedikt Erenz weiß, wo in Deutschland eine politische Zeitschrift auf einen klugen Kopf wartet. Es ist keineswegs die "City of Euro" Frankfurt, sondern Baiersbronn. Von dort kommt seiner Meinung nach die "zukunftsklügste Zeitschrift in Deutschland". Die "Scheidewege", so der Rezensent, marginalisieren "Welt" nicht als "Umwelt", sondern nehmen sich der für unser Jahrhundert entscheidenden Frage nach dem Verhältnis von Welt und Natur an. Wenn dies, wie hier, auch noch "temperamentvoll" in verschieden Darstellungsformen vom Essay zum Feuilletons geschieht, scheint das Glück des Rezensenten perfekt. Klüger ist er wohl allemal geworden.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…