Aus dem Berliner Schelling-Nachlass herausgegeben von Elke Hahn, mit einer Einleitung von Xavier Tilliette. Aus dem umfangreichen Briefwechsel F.W.J. Schellings, der verstreut ist und bis heute keineswegs vollständig erschlossen vorliegt, können erstmals Briefe publiziert werden, die zugleich auf die Biografie des Philosophen ein neues Licht werfen. Dieser von Xavier Tilliette wiederentdeckte und mit einer Einleitung versehene Briefwechsel aus dem Berliner Schelling-Nachlass bietet eine große Überraschung. Der greise Schelling entwickelt zu der jungen Helgoländerin Eliza Tapp während seines Pyrmonter Aufenthalts 1849 eine tiefe Freundschaft und Zuneigung, die sich auch in dem sich anschließenden Briefwechsel ausspricht und uns somit erhalten blieb. Die in sich abgeschlossene Korrespondenz ist fast vollständig erhalten. Insgesamt werden 44 Briefe aus dem handschriftlichen Nachlaß veröffentlicht. Die transkribierten Texte werden textkritisch erläutert sowie durch Anmerkungen kommentiert. Die für die Textedition angewandten Editionsprinzipien sind von den Herausgebern speziell für diese Briefausgabe entwickelt worden.
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