Und wenn du dich wehrst, wie weit wirst du gehen? Sommerferien. Zwei beste Freunde. Comics, Computerspiele, Musik und Mädchen. Und dann kommt der erste Schultag und bringt das Monster zurück. Wie viel hält man aus, ohne sich zu wehren und wenn man sich wehrt, wie weit geht man? Immer enger windet sich die Spirale der Gewalt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.03.2016
Dieses Buch entspringt einem Austausch auf dem Online-Forum des Verlags, weiß Rezensentin Andrea Lüthi und betrachtet das Ergebnis mit gemischten Gefühlen: Einerseits findet sie packend, wie Silas Matthes seine klassische Mobbing-Geschichte erzählt, er ist nah bei den Figuren und ihrer Sprache. Andererseits gibt sie zu bedenken, dass es doch etwas unrealistisch anmutet, wie wenig sich Eltern und Lehrer um die beiden Jungen scheren, die von sadistischen Klassenkameraden Tag für Tag und offenbar recht grundlos gequält werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.07.2015
Fridtjof Küchemann hält den Atem an angesichts der von Siles Matthes in seinem ersten Jugendroman dokumentierten Gewalteskalation unter Kindern. Dass letztendlich nur ein Meerschweinchen dran glauben muss, hält er für ein Glück. Wie sich Mobbing in der Schule anfühlt, wie Gewaltakt auf Gewaltakt folgt, wie feige dabei Lehrer und wie gleichgültig Mitschüler sein können, aber auch, wie wichtig familiärer Halt in so einer Situation sein kann, das alles erfährt Küchemann hier.
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