Illustrationen von Marije Tolman. Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart. Ohne sein Schweinchen Schnuff hätte Robin nur halb so viel Spaß. Nicht nur, dass man mit Schnuff wunderbar Ritter spielen kann, er ist auch sonst immer mit dabei: ob Robin eine kleine Schwester bekommt und er mit ihr, Mama und Papa den Viererkuss übt, Robin wissen will, wo Gott wohnt, oder ihm Papa im Bett einfach nur die schönsten Geschichten erzählt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.02.2016
Ganz hingerissen ist Heike Nieder von Sjoerd Kuypers Fähigkeit, die Welt aus den Augen der Kinder zu betrachten. Mit diesem besonderen Blick erzähle der Autor auch seine Geschichte vom Jungen Robin. Zahlreiche Szenen, die das belegen, könnte sie aufzählen, so die Kritikerin, und es sei selten, dass einem Kinderbuch diese Perspektive "auf so poetische Weise" gelinge, ohne albern zu wirken. Begeistern kann sich Nieder dafür, wie anspruchsvoll hier die großen Fragen des Lebens verhandelt würden: Liebe und Glaube, Geburt und Tod. Auch die Illustrationen von Marije Tolman will die Rezensentin nicht unerwähnt lassen: Der Künstlerin gelinge es mit Stiften, Kreide und Aquarellfarben großartig, Robins "Gedanken- und Gefühlswelt zu zeigen".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…