Die Kochenhofsiedlung ist wegen baulicher Veränderungen selbst in Stuttgart, wo sie 1933 als "traditionalistisches Gegenmodell" zur avangardistischen Weißenhofsiedlung von 1927 entwickelt wurde, fast unbekannt. Dabei ist sie kulturpolitisch von überregionaler Bedeutung. Die Autorin bemüht sich, sie weder als NS-Musterprojekt zu verdammen noch als romantische Vorstadtsiedlung im Grünen zu idealisieren.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.07.2002
In ihrem Buch über die Kochenhofsiedlung arbeitet Stefanie Plarre die Planungsgeschichte dieser fast vergessenen Stuttgarter Wohnsiedlung, einem Konkurrenzunternehmen der beiden traditionalistischen Stuttgarter Architekten Paul Schmitthenner zur avantgardistischen Weißenhofsiedlung "exakt" auf, berichtet der mit "tjo" zeichnende Rezensent. Damit schließt die Autorin nach seiner Einschätzung nicht nur "eine wichtige Lücke in der Rezeptionsgeschichte der Weißenhofsiedlung". Sie dokumentiere darüber hinaus die kulturpolitische und architekturhistorische Bedeutung der Kochenhofsiedlung. Der Rezensent hebt hervor, dass in Plarres Buch zahlreiche historische Fotografien und Pläne, darunter auch Dokumente aus dem Privatarchiv von Schmitthenner, erstmals gezeigt werden.
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