Sie ist klein, sehr klein. Und sie ist unzufrieden, ziemlich riesig unzufrieden. Denn ihr Märchenbuch ist dick und schwer und schwer und dick und doch fehlt das Entscheidende: Denn nirgends und nirgendwo wird von ihr erzählt, der kleinen, sehr kleinen Prinzessin. Was zu ändern ist!!! Nur wie? Wie kommt man in so ein Märchenbuch? Wie wird man Teil eines Märchens? Durch Üben? Vielleicht durch Üben Also wird geübt, ausprobiert! Zum Beispiel, wie man Frösche nein, nicht an die Wand wirft!, sondern küsst. Ob sich in einem von ihnen nicht doch ein Prinz verbirgt (oder man nur Ausschlag am Mund bekommt)? Oder wie ist es, von einem Wolf gefressen zu werden (wenn der nur nicht so ekligen Mundgeruch hätte ...)?
Eine "wunderbar fantastische Geschichte" annonciert Kathrin Hörnlein mit diesem Buch über eine winzige Prinzessin, die gerne in einem Märchen vorkommen will. Also unternimmt sie, wie uns die Kritikerin höchst amüsiert berichtet, allerlei, von dem sie glaubt, dass es dazu nötig sei: Frösche küssen, Schuhe verlieren und Haare aus dem Fenster halten. Auch Jungs könnten diese Geschichten mögen, so Hörnlein, wenn sie sich von Rosa des Bucheinbands nicht abschrecken lassen.
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