Aus dem Amerikanischen von Susanne Hornfeck. Die elfjährige Natalie sehnt sich zurück nach der Zeit, als in ihrer Familie noch alles gut war. Als ihre Mutter noch fröhlich war und sich nicht im verdunkelten Schlafzimmer verkroch. Eigentlich braucht es ein richtiges Wunder. Zum Glück hat Natalie ihre beste Freundin Twig, die es immer wieder schafft, einen grauen Tag in Sonnenschein zu tauchen. Als in der Schule ein Forschungswettbewerb stattfindet, haben die beiden Mädchen eine Idee: Von dem Preisgeld möchte Natalie eine Reise mit ihrer Mutter unternehmen. Wenn sie ihr nur zeigen könnte, welche Wunder es auf der Welt gibt, würde ihre Mutter wieder wie früher.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2018
Antidepressivum und Initiationsgeschichte in einem ist der Roman von Tae Keller für Steffen Gnam. Wie die kindliche Heldin mit der Depression der Mutter umgeht, gestaltet die koreanischstämmige Autorin laut Gnam als Mix aus Wissenschaft, Magie und Melancholie. Der Versuch der Figur, mit der Überforderung durch die Erkrankung umzugehen, eröffnet laut Gnam Fragen zur eigenen Herkunft und zu asiatischen Hausmitteln und Heilpflanzen. Für Gnam ein sehr tröstendes Buch.
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