Herausgegeben und mit einem Nachwort von Manfred Bosch. Nach fünf Jahren Emigration - in Südfrankreich hatte sie sich u. a. mit Franz Blei getroffen - kehrte Tami Oelfken 1939 mittellos nach Berlin zurück, in einen Staat, den sie als "Zuchthaus" erlebte. Ihre besten Freundinnen waren fern in fremden Ländern. Als geheime Selbsttröstung begann sie in den Kriegsjahren ihre ebenso emotionalen wie alltagsgenauen Aufzeichnungen. Sie führte dieses Logbuch, geschrieben wie ein langer Brief an eine verlorene Geliebte, auch weiter, als sie ab 1944 in Überlingen am Bodensee lebte. (Dort befreundete sie sich u. a. mit Fritz Mühlenweg und seiner Familie?). Das Buch erschien erstmals 1946 und ist seit Jahrzehnten vergessen.
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