Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2004
Der Rezensent Ernst Horst ist mit dieser Dissertation über Krimi-Serien im ZDF - allesamt aus der Feder Herbert Reineckers- nicht ganz zufrieden. Seiner Meinung nach sind dem Autor Tom Zwaenepoel zu viele Ungenauigkeiten unterlaufen, vor allem im einführenden Teil, der in Horsts Augen wie eine "Pflichtübung" wirkt. Doch insgesamt werden seiner Meinung nach viele interessante Bereiche gestreift. Über Inhalt und Umfang der Arbeit "staunt der Laie". Der Umstand, dass das Buch eine wissenschaftliche Arbeit ist, "erklärt manche Verrenkung, aber auch Verrenkungen haben ihren choreographischen Reiz". Trotzdem findet er einige Entscheidungen des Autors nicht nachvollziehbar - zum Beispiel bemängelt er, dass die Auswahlkriterien, welche einhundert Derrick-Folgen hier analysiert werden, nicht offen gelegt werden. "In der medizinischen Forschung wäre so etwas nicht erlaubt". Trotz dieser Auslassungen kommt der Autor jedoch zu nachvollziehbaren und wenig überraschenden Ergebnissen, etwa dass bei Reinecker "weniger das intellektuelle Rätsel im Vordergrund steht als das Psychodrama". Auch schließt der Rezensent aus Zwaenepoels Forschung, "dass das ZDF eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit einem Gutmenschenauftrag ist, bei der es sanfter zugehen muss als bei einem amerikanischen Privatsender". Na denn.
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