Die Klavierwerke bildeten das Zentrum der Kompositionstätigkeit Frédéric Chopins (1810 - 1849). Walzer, Nocturnes, Mazurken, Polonaisen, Etüden und noch vieles mehr aus seiner Hand gehören zum überzeitlichen Erbe aller Klaviermusik. Dieser Band bietet eine konzise Einführung in die Klavierkompositionen Chopins, mit denen er sein Publikum in den Salons in Paris ebenso begeisterte wie in den Konzertsälen Europas. Er bietet einen Überblick über Chopins schöpferische Entwicklung und ordnet sein Schaffen gattungsspezifisch, kompositionstechnisch und auch geistesgeschichtlich ein. So wird die Brillanz seiner Schöpfungen transparent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2021
Rezensent Jan Brachmann möchte Thomas Kabischs Chopin-Buch nicht mehr missen, auch wenn der Platz knapp ist und etwa Chopins Wirkung in Frankreich und Russland nicht vorkommt, eine Harmonik-Analyse auch nicht. Brachmann wird besänftigt durch Kabischs Erörterung von Chopins "Salonmusik", im einzelnen durch die Betrachtungen zur Mazurka op. 33 Nr. 4, zu den Nocturnes op. 62 und zur 4. Ballade op. 52, sowie durch eine Betrachtungsweise, die laut Brachmann zwar pointiert ist, aber nie trocken.
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