Zu Verflechtung von Politik und Wirtschaft: Die ZEIT-Redakteure Thomas Kleine-Brockhoff und Bruno Schirra folgen seit zwei Jahren den Spuren bestechender Unternehmer, gewissenloser Lobbyisten, korrumpierter Politiker, undurchsichtiger Agenten und hasenherziger Staatsanwälte. In diesem Buch präsentieren sie, gestützt auf zahlreiche Dokumente, das Ergebnis ihrer Recherchen über die Käuflichkeit von Politik und den Rechtsstaat in der Krise.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.10.2001
Für den mit sti. zeichnenden Rezensenten ist die Untersuchung der Leuna-Affäre durch die beiden Journalisten Thomas Kleine-Brockhoff und Bruno Schirra, die im Dossier ihres Blatts "Die Zeit" schon einiges ans Licht brachten, ein aufklärerisches und informatives Werk gegen "groteske Verdrängung". Eine Folge eines solch schnellen Vergessens ist für sti. die Tatsache, dass die Union wieder als regierungsfähig gilt. Der Rezensent befürchtet schon jetzt das Auftauchen einiger "Hinterbänkler", die auf die aberwitzige Idee kommen, die Wiederwahl Kohls anzuregen. Vor diesem Hintergrund ist das Buch ein Schritt in die richtige Richtung, meint der Rezensent. Also, Pressefreiheit gegen Täterschutz!
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