Eigentlich ist Sebastian Dimsch ja Angestellter in einer Versicherung. In Wahrheit aber kümmert er sich nur noch darum, wie das Glück gefunden werden kann. Immer mehr riskiert er damit seinen Job. Zu offensichtlich ist, dass er nichts tut als Weisheiten von Buddha, Platon, Konfuzius und anderen großen Gelehrten zu sammeln. Da entsteht eines Tages die Idee, ihn eine Glücksversicherung entwerfen zu lassen - eine freilich wahnwitzige und an sich unmögliche Aufgabe. Doch Dimsch verblüfft seine Vorgesetzten. Und sich selbst.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.12.2012
Mit Thomas Sautners neuem Roman "Der Glücksmacher" hat Oliver Pfohlmann eine wunderbare Satire über die zahlreichen aktuellen Wirtschafts- und Angestelltenromane gelesen. Mit Vergnügen folgt der Rezensent Sautners liebenswürdigem Protagonisten Sebastian Dimsch, der als Angestellter einer Versicherung arbeitet, die mit individuellem Coaching, Meditation, Massage und der Stimulation von Gehirnzentren jedem Kunden Glück verspricht. Statt sich mit Statistiken zu beschäftigen, liest Dimsch lieber Platon, Konfuzius und Kant, so der Rezensent, und wird bald dank seines Nonkonformismus und trotz der Anfeindungen seiner Chefin zum beliebtesten und erfolgreichsten Mitarbeiter der Firma. Diesen "leicht-ironischen" Roman kann Pfohlmann nur unbedingt empfehlen.
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