Hegel, der "Meisterdenker des Deutschen Idealismus", ist der letzte große Systematiker der europäischen Philosophiegeschichte. Hoffmanns Einführung in das Gesamtwerk dieses Schlüsselautors der Moderne arbeitet die Hegelschen Themen - Denken und Natur, Geschichte und Geist, Recht, Religion und Wissenschaft - umfassend auf und stellt sie als immer noch aktuelle Einladung zum Weiterdenken vor. Die denkende Selbstverständigung unserer Zeit findet an Hegel einen höchst lebendigen Gesprächspartner.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2005
Als "hervorragende Gesamtdarstellung der Philosophie Hegels" würdigt Michael Pawlik dieses Werk von Thomas Sören Hoffmann. Dem Autor folgend referiert der Rezensent die Grundzüge der Hegelschen Philosophie. Er unterrichtet über dessen dialektische Methode, erklärt, wie Hegel vom Sein zum Werden kommt, erläutert die Möglichkeit eines Denkens der Totalität, und schildert Hegels Gedanken der Wirklichkeit als Vernunftgegenwart. An Hoffmans Darstellung gefällt ihm insbesondere dessen Treue zu Hegel. Während er in vielen Hegel-Darstellungen der letzten Jahrzehnte, von Charles Taylor bis Vittorio Hösle, ein von den subjektiven Ambitionen der Autoren verzerrtes Bild von Hegels Philosophie erkennt, hebt er im Blick auf vorliegendes Werk hervor: "Bei Hoffmann darf Hegel hingegen er selbst sein". Pawlik verschweigt nicht, dass Hoffmanns Werk - wie Hegel selbst - nicht immer leicht zu lesen ist. Dafür würden hier "Gedanken wahrhaft gedacht und nicht nur gebraucht oder in Anspruch genommen".
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