1830 begründet, wurde die Berliner Gemäldegalerie in den folgenden Jahrzehnten von einer "Provinzgalerie" zu einem Museum vom Rang der Londoner Tate Gallery oder dem Pariser Louvre. Tilmann von Stockhausen legt eine gründliche Darstellung der Erwerbungspolitik der Gemäldegalerie vor. Ihre Direktoren orientierten sich dabei immer auch an der aktuellen kunsthistorischen Forschung. So erhält der Leser zugleich einen Einblick in die kunstgeschichtlichen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts. Ergänzt wird die Darstellung durch einen Katalog der Erwerbungen, aus dem die genauen Umstände des Ankaufs aller zwischen 1830 und 1904 akquirierten Bilder (einschließlich der dafür gezahlten Preise) zu ersehen sind.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…