Groß und klein, lächeln und weinen, tanzen und singen, lesen und schreiben: Tomi Ungerer hat sechzehn Wortpaare mit Liebe und Schalk gezeichnet und gemalt. Ein Spiel mit Kontrasten und überraschenden Perspektiven, ein wunderbar aufregendes Bilder- und Wörterbuch für die ganz Kleinen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2020
Rose-Maria Gropp denkt mit Wehmut an den kürzlich verstorbenen Tomi Ungerer. Sein letztes, postum erscheinendes Kinderbuch in der Hand, stellt sie wiederum fest, wie wunderlich und großartig Ungerers Ideenschatz war und für den Betrachter, gleich ob Kind oder Erwachsener, weiterhin ist. Das Bilderbuch, das um 34 Verben im Infinitiv kreist, erzählt Gropp nicht nur auf wunderbar minimalistische Weise Geschichten übers "Spüren", "Putzen", "Schlafen und Träumen", sondern öffnet die Tore der Fantasie weit, bunt, lustig oder auch voller Abgründe, wie die Rezensentin weiß. Die Vorleserin und der kleine Zuhörer haben es in der Hand, meint Gropp.
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