Mimi hat schlechte Laune und schimpft. Mama schimpft auch. Aber bald merken die beiden, dass Schimpfwörter eine seltsame Wirkung haben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.07.2004
Die Rezensentin Sieglinde Geisel ist richtig angetan von diesem Kinderbuch, in dem der Gebrauch von Tiernamen als Schimpfwörter humorvoll beleuchtet wird. Die Menschen verwandeln sich nämlich tatsächlich in das, was sie geschimpft werden. Dass diese Veränderungen nicht angsteinflößend sind, dafür sorgen die Bilder, die "dem Text von Doris Dörrie einen warmen Raum verschaffen, der nie bedrohlich wirkt." Ausgesprochen gelungen findet Geisel den Umgang der Zeichnerin Julia Kaergel mit Farben. Auch das versöhnliche Ende gefällt der Rezensentin gut.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…