Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2002
Eckhard Müller-Mertens hat sich als Steuermann auch in politisch stürmischen Zeiten bewährt! Von 1966 bis Ende letzten Jahres leitete der Mediävist die Berliner Arbeitsstelle der Monumenta Germaniae Historica, eine Institution, die sich der Edition mittelalterlicher Geschichtsquellen verschrieben hat, mit außerordentlichem diplomatischen Geschick, erklärt Rezensent Christian Jostmann. Mit dem von Olaf B. Rader herausgegebenen Band "Turbata Per Aequora Mundi", den Jostmann nur recht kurz vorstellt, wird Müller-Mertens für seine Leistung geehrt. Der Band versammelt thematisch weit gefächerte Beiträge von vielen Kollegen und Schülern, darunter Beiträge von Horst Fuhrmann und Rudolf Schieffer. Jostmann würdigt insbesondere den Aufsatz von Michael Linder, der in der Sprache der Kultur- und Medienwissenschaften am Beispiel königlicher Urkunden vorführt, wie Medien bereits im Mittelalter dazu instrumentalisiert wurden, Realitäten zu verstecken, indem man sie zeigt.
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