Herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und Bundesarchiv.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.09.2001
Nun liegt der erste Doppelband einer auf 20 Bände geplanten Studie über die deutsche Sozialpolitik seit 1945 vor. Das Werk, so der Rezensent Werner Abelshauser, versuche "enzyklopädische Darstellung" mit "speziellen, auf zeitnaher Forschung beruhenden Spezialstudien zu verbinden". Im Zentrum stehe dabei die Entwicklung auf 17 für das gesamte Handbuch festgelegten Politikfeldern im zonalen Vergleich. Dieses interdisziplinäre Unternehmen bedeute einen großen Sprung die Forschung, wie Abelshauser feststellt, greife jedoch dem Steuerzahler tief in die Tasche und man könne sich angesichts eines solchen Projekts die Frage stellen, "ob das Geld nicht besser für die Suche nach Wegen aus der Krise angelegt worden wäre". Dennoch sei mit diesem Werk vielleicht gerade die Weichenstellung für einen reflektierten Ausweg aus der Krise gemacht, deutet Abelshauser zuletzt an.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…