Wie ein roter Faden zieht sich der Begriff Versöhnung durch das Leben des Predigersohnes Johannes Rau, der zum Bundespräsidenten wurde. Seine aus dem Glauben gestärkte Hoffnung, die stets mit Humor und großer Menschenliebe verbunden war, bietet auch nach seinem Tod ein glaubwürdiges Vorbild.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2007
Die Idee zu einem Buch, das den christlichen Hintergrund des Politikers Johannes Rau ausleuchtet, findet Cord Aschenbrenner gut. Um so enttäuschter ist er, dass die Ausführung misslingt. Die Fähigkeit zur Recherche möchte Aschenbrenner Uwe Birnstein zwar nicht absprechen, der Autor habe durchaus genug Material für die "pietistisch-protestantisch geprägte" Vita zusammengetragen. Dem Wesen Raus fühlt sich der Rezensent dennoch nicht nahe gebracht, zu sehr erscheint ihm das Porträt als Skizze "aus zweiter Hand". Fragen nach dem Verhältnis des Politikers Rau zum Gläubigen Rau und umgekehrt brennen dem Rezensenten weiter auf den Nägeln.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…