Herausgegeben vom Museum für Kunst u. Geschichte, Freiburg/Schweiz. Mit 220 Farb- u. S/W-Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.07.2002
Werner Schade lässt in der Rezension der Monographie über Hans Fries seiner Begeisterung für diesen Schweizer Maler freien Lauf. Eingehend und kenntnisreich beschreibt er Werke von Fries, der bis 1523 tätig war, und dessen Einfluss auf andere Maler, und er schwärmt besonders von dem Talent, "unverbrauchte Motive" aufzugreifen. Der Monographie widmet er dabei nur wenige Worte. Er begrüßt, dass das Gesamtwerk dieses Malers nun "endlich" einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Allerdings hätte er sich bessere Abbildungen gewünscht und diese nicht in "unbrauchbaren Schwarzweißreproduktionen" wie zum Teil geschehen. Außerdem bemängelt er die mitunter "überbordenden Textbeiträge".
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