Im Mittelpunkt steht die Geschichte der jungen Feigele Peitel und der tägliche Kampf ums Überleben im Warschauer Ghetto. Nach der Deportation ihrer gesamten Familie schließt sie sich als Zwanzigjährige dem jüdischen Widerstand an, wird Kurierin zwischen dem Ghetto und dem "arischen" Teil Warschaus und nimmt am jüdischen Aufstand 1943 teil, der im Inferno der vollständigen Zerstörung untergeht. Unter dem Decknamen "Vladka" wird sie aktive Widerstandskämpferin. Das Vorwort zu dieser Autobiographie hat Elie Wiesel geschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 14.10.1999
Wilfried Weinkes Besprechung hilft einem auch nicht weiter. Natürlich ist er von Vladka Meeds Erinnerungen an den Aufstand im Warschauer Ghetto beeindruckt. Schließlich gehört sie zu den wenigen überlebenden Widerständskämpfern: ?Man lernt deren Idealismus, Entschlossenheit und Mut kennen, aber auch ihre Isolation inmitten einer weitestgehend feindlichen polnischen Umwelt?, würdigt er. So weit so gut. Doch Weinke lässt eine ganze Menge Fragen offen, die sich aufdrängen. So behauptet er zum Beispiel, dass Meeds Erinnerungen als Standardwerk gelten. Warum, sagt er nicht. Ob seiner Meinung zurecht, sagt er auch nicht. Weinke schreibt auch, dass Meeds Memoiren bereits 1948 verfasst und erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurden. Aber er gibt keinen Hinweis darauf, wie sich diese zeitliche Differenz erklären lässt.
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