Herausgegeben von Holger Barth und Thomas Topfstedt. Mit 130 s/w-Abbildungen. Die Publikation dokumentiert einen IRS-Sammlungsbestand biografischer Daten zu Architekten in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR. Neben der Datenauswertung der Aufnahmeanträge des Bundes der Architekten der DDR gewinnen die Biografien durch weitere Recherchen und durch die Konsultierung kompetenter Institutionen und Fachleute sowie in vielen Fällen der Architekten selbst an inhaltlicher Substanz. Die 220 Biografen reichen von A wie HANS ALBESHAUSEN bis Z wie MANFRED ZUMPE. Sie wurden von jungen Wissenschaftlern aus dem Teilnehmerkreis der "Werkstattgespräche" geschrieben und mit 130 Abbildungen aus dem eigenen Fundus reich bebildert. Sie geben Auskunft über soziale Herkunft, Studium und beruflichen Werdegang. Die Nennung der wichtigsten Bauten und Wettbewerbsbeiträge runden die Beiträge ab. Der umfangreiche Anhang mit einem Personenregister und einer aktuellen Literaturzusammenstellung ergänzt die Dokumentation.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2001
Ein "wichtiger Anstoß für die weitere Erforschung der DDR-Architektur", so der Rezensent Jürgen Tietz, ist die vorliegende Dokumentation. Tietz hebt besonders hervor, dass sie eben nicht nur bekannte Architektenbiografien versammle, sondern bisher auch unbekannte, sodass ein Perspektivwechsel hin zur höheren Akzeptanz der DDR-Architektur möglich werde. Das "hinreißende" Leipziger Hauptpostamt von Kurt Nowotny hat es dem Rezensenten dabei ganz besonders angetan.
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