Herausgegeben von Angelika Epple und Peter Haber unter Mitarbeit von Patrick Jucker-Kupper. Die zunehmende Verbreitung des Internet stellt die Geschichtswissenschaft vor einige grundsätzliche Fragen: Welche Auswirkungen haben Hypertext und neue Möglichkeiten der Visualisierung auf die Geschichtsschreibung? Wie verändern sich Geschichtsbilder durch das Internet? Wie lassen sich Neue Medien in den geschichtswissenschaftlichen Unterricht an Hochschulen einbauen? Der Sammelband mit Beiträgen aus der Schweiz, Deutschland und aus Österreich schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Praxis und versucht eine erste Bilanz über "Nutzen und Nachteil des Internet für die historische Erkenntnis".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.01.2006
Zehn Artikel umfasst dieser Band, in allen geht es um Chancen und Gefahren, die das Internet für das Fach Geschichte bereithält, schreibt der "csc." zeichnende Rezensent. Die Stichworte reichen "vom Lernportal 'Ad Fontes' bis zur freien Enzyklopädie 'Wikipedia'". Die neue Verfügbarkeit des Wissens, warnen mehrere Beiträger des Bandes, birgt beträchtliche Risiken. So sei es dringend geboten, die traditionellen Verfahren der "Quellenkritik" auf einen neuen Stand zu bringen - leider weiß noch keiner so ganz genau, wie das gehen soll. Ebenfalls sehr kritisch betrachtet wird die Selbstdarstellung verschiedener Institutionen im Internet, etwa das Portal der George-Washington-Gedenkstätte Mount Vermont, erfahren wir.
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