In der Reihe "Diplomatische Dokumente der Schweiz" werden Dokumente zur schweizerischen Außenpolitik und zur internationalen Stellung der Schweiz veröffentlicht. Neben einem Anmerkungsapparat mit Verweisen auf wichtige Dokumente, verwandte Themen und amtliche Publikationen enthalten die Bände auch ein thematisches Verzeichnis, Organigramme der aussenpolitisch aktiven Amtsstellen sowie Listen der schweizerischen Vertretungen im Ausland und der ausländischen Missionen in der Schweiz. Band 23 präsentiert Dokumente zu einer Vielzahl von Aspekten der Aussenbeziehungen der Schweiz von 1964 bis 1966. Eine große Bedeutung kam dem Abkommen mit Italien über die Einwanderung von Arbeitskräften zu. Nebst der Intensivierung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten baute die Schweiz die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern aus. Internationale Ereignisse wie der Vietnamkrieg und Prozesse wie die europäische Integration beeinflussten die schweizerische Außenpolitik. Als weitere wichtige Aspekte werden unter anderem die Wirtschafts- und Finanzbeziehungen, die Problematik der geteilten Staaten, Genf als Standort internationaler Organisationen und die Guten Dienste der Schweiz dokumentiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.03.2012
Gut, dass es die Onlinedatenbank gibt, meint Gregor Schöllgen, der die Entscheidung der Herausgeber dieses 23. Bandes mit Diplomatischen Dokumenten der Schweiz, im Druck einiges arg gekürzt zu präsentieren, problematisch findet. Abgesehen davon jedoch hat Schöllgen in dem chronologischen Band mit seinen Kommentaren und Registern ein vorzügliches Arbeitsmittel, das ihm die schweizerische Außenpolitik 1964-66, ihre Probleme und Fragen dokumentarisch erschließt. So erscheint ihm die neutrale Schweiz in Zeiten des Kalten Krieges als Anbieter guter Dienste in West und Ost, detaillierter Verhaltenskodex beim Umgang mit von der Schweiz nicht anerkannten Staaten inklusive.
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