Ausgewählt und übertragen von Frank Schablewski. In der großen Sinnlichkeit und geradezu überbordenden Körperlichkeit, die von Whitmans Gedichten ausgehen, können Parallelen zu den eigenen Gedichten des Übersetzers Frank Schablewski gesehen werden. Von daher sind die ausgewählten Liebesgedichte Ausdruck einer ganz persönlichen Sammlung. Ein Vorwort von Johannes Urzidil und ein Nachwort von Jürgen Brôcan begleiten diese Ausgabe und geben bedeutende Einblicke in die Zeit und das Wirken von Walt Whitman.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.07.2012
Glatter Verriss. Rezensent Werner von Koppenfels lässt an dieser Auswahl von Liebesgedichten Walt Whitmans kein gutes Haar. Die Auswahl, gibt er zu, ist zwar gerade im Fall Whitmans, der noch selbst bei einer Fahrt mit der Brooklynfähre in Extase geraten konnte, schwierig, aber so viele eher "leichtgewichtige Texte" hätte man vielleicht auch nicht auswählen müssen. "Lyrischen Dilettantismus" wirft er dem Herausgeber Frank Schablewski vor und dessen Übertragung… Ach, Schwamm drüber.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…