Aus dem Englischen von Yvonne Hergane. Einmal durch die Erde buddeln: Kinder mit Langeweile kommen auf die tollsten Ideen!Ist das öde hier! Ben hält es in der trostlosen Trübstraße kaum noch aus. Alles hier ist sooo langweilig! Bestimmt ist es überall sonst auf der Welt spannender als hier. Überhaupt - ob wohl die Menschen, die genau auf der anderen Seite der Weltkugel leben, alles auf dem Kopf, verkehrt herum, kopfüber machen? Das muss sofort erforscht werden!Neugierig fängt Ben an, im Garten ein tiefes Loch in die Erde zu graben. Denn nur so lässt sich schließlich herausfinden, wie die Menschen am anderen Ende der Welt leben. Bens Tatendrang steckt die Nachbarskinder an. Bald buddelt die ganze Nachbarschaft mit den Händen, mit einem Löffel und sogar mit einem Bagger, immer tiefer und tiefer ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 06.12.2025
Vielleicht ist das Buddeln im Sand und in der Erde so eine Art anthropologische Grundkonstante, vermutet Rezensentin Bettina Hartz, die neue Kinderbücher zu dem Thema gelesen hat: In Wenda Shuretys Text, mit Andrea Stegmaiers Illustrationen ausgestattet, hat Ben Langeweile, er geht nach draußen und fängt an, das Gemüsebeet auszugraben. Schnell sind noch andere Kinder da, die ihre Sandspielzeuge mitbringen, zusammen graben sie ein Loch aus, das "so groß ist wie ein Swimmingpool", verrät Hartz. Sie freut sich über das Vergnügen am Buddeln und an der Gemeinschaft, das das Buch so hervorragend transportiert.
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