Andreas Anter ist sich sicher, dass diese Schriften auch dann noch bedeutsam sein werden, wenn sich so manche Tendenz in der Politikwissenschaft als Modeerscheinung überlebt haben wird. Ihm gefällt nicht nur die Streitbarkeit Hennis`, sondern auch seine Fähigkeit, seine Meinung "scharfzüngig und geschliffen" zu vertreten. "Lehrreich und spannend" findet Anter diese Sammlung von Texten aus vier Jahrzehnten, in denen es - wie der Leser erfährt - vor allem um "Kritik an den herrschenden Verhältnissen in Politik und Wissenschaft" geht. Dabei geht Hennis mit Helmut Kohl ebenso ins Gericht wie mit der SPD oder der Industrie. Hennis hinterfrage stets "Zweck und Ziel der staatlichen Ordnung" und lehne eine wertfreie Politikwissenschaft ab. Darüber hinaus geben die Schriften, so Anter, Zeugnis darüber, dass Hennis auch stets Mahner war und Ideologisierungen, etwa in Bezug auf die 68er-Zeit, ablehnte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…