Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2002
Die Erinnerungen des Ehemaligen SED-Bürgermeisters von Dresden informieren über den Werdegang des Funktionärs der FDJ, seinen Glauben an einen besseren Sozialismus bis in die Wendezeit hinein, seine Erfahrungen in der SED und den Austritt nach der Umbenennung zur PDS, sowie über seine spätere kritische Haltung zur DDR, schreibt Rezensent Friedrich Karl Fromme. Der Autor erkenne die eigenen Fehler ohne in "Entschuldigungsorgien" zu verfallen, schreibt Fromme über den inzwischen als Unternehmensberater selbständigen Berghofer, der dem "Typus des Machers nicht unähnlich sei". Der Rezensent hält es für naheliegend, dass dieses Buch auch Teil der Wahlkampagne zur neuen aber erfolglosen Kandidatur im Jahre 2001 war, da einige "etwas angeklebt wirkende Passagen" eine Art Wahlprogramm für Dresden enthalten. Er bedauert es, dass Berghofer, der die Interessen der Stadt Dresden vor die der SED gestellt habe, nicht weiter für Dresden wirken konnte.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Elfriede Jelinek: Unter Tieren Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,…