Dietrich Fischer-Dieskau gilt als "Jahrhundertsänger", war aber auch als Dirigent, Rezitator, Gesangspädagoge, Maler und Schriftsteller aktiv. Anlässlich der ihm gewidmeten Tagung an der Universität Mozarteum Salzburg im Dezember 2010, wurden die Referentinnen und Referenten eingeladen, einen Diskurs zu gestalten, im Zuge dessen Fischer-Dieskaus künstlerische Entwicklung als Sänger und Maler, seine Tätigkeiten als Musikdenker sowie seine Position im Musikleben exemplarisch dokumentiert und unter Einbeziehung von Rezeptionsdokumenten differenziert diskutiert werden sollten. Zwei Essays im Duktus persönlicher Erinnerungen rahmen die im vorliegenden Band versammelten Beiträge.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…