Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2001
Eine neue Konfliktkultur? Ein Bundesverfassungsrichter sagt, wie es gehen könnte. Und nimmt sich damit mächtig was vor, meint Rolf Lamprecht. Das Buch, schreibt er, greift schließlich noch über die öffentlich diskutierte Justizreform hinaus. Doch nicht umsonst ist der Autor in Theorie und Praxis bewandert: "Er entledigt sich der Aufgabe mit Akribie und Eleganz" - die neue Methode der Mediation wird schließlich am Schulbeispiel des Apfelsinenstreits plausibel. Kleine Wermutstropfen: "Eine Zukunftsvision aus einem Guss" kommt dabei ("nach Lage der Dinge") nicht heraus. Und bei der Suche nach den Ursachen für den Modernisierungsbedarf "macht sich Hoffmann-Riem" die Sache zu leicht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…