Wolfgang Reitzles Buch "Luxus schafft Wohlstand" provoziert und polarisiert mit seinen Thesen: Was macht den Aufstieg und Fall sagenumwobener Luxusmarken aus? Wie sieht Mobilität im 21. Jahrhundert aus? Welche Bedeutung hat Luxus für die Prosperität unserer Gesellschaft? Wie werden wir in einer Welt leben und arbeiten, in der Waren zu Ikonen werden und Luxusprodukte von heute der Standard von morgen sind? Wie kommen ökonomische Vernunft und moralisches Handeln zusammen?
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 10.10.2001
Nicht viel interessantes findet Detlef Gürtler in diesem Buch von Wolfgang Reitzle, einem Manager von Nobelautomarken. Der möchte die These 'Luxus schafft Wohlstand' belegen, aber die drei Argumente, die er zur Untermauerung seiner Behauptung anbringt, findet Gürtler ziemlich schwach. Zum Beispiel kommen bei Reitzle militärische Interessen als Triebfeder für Innovationen gar nicht vor, dafür aber wieder der Luxus, bemängelt der Rezensent. These um These nimmt er auseinander und resümiert am Ende: was Reitzle da zusammengetragen hat, "demonstriert statt Belesenheit nur Beliebigkeit".
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