Mit Illustrationen von Sacha Gepner. Aus dem Französischen von Ilse Rothfuss. Seit über zweieinhalb Millionen Jahren schafft der Mensch unermüdlich Neues. Werkzeuge sind es zuerst, die er nach und nach verbessert und verfeinert. Bald geht es ihm dabei nicht nur um Zweckmäßigkeit, sondern auch um Schönheit. Und irgendwann sehen wir ihn als Schöpfer von Bildern und Skulpturen, deren künstlerischer Rang uns bis heute staunen lässt. Er bemalt Höhlenwände, schnitzt Tier- und Menschengestalten, fertigt Keramik und Schmuck. Zu Beginn der Kulturgeschichte hat die Kunst fast immer kultische Bedeutung. Mit der Erfindung der Schrift schließlich endet eine wichtige Etappe der Evolution, und der Mensch tritt in die Geschichte ein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2012
Für seine bisherigen Jugendbücher, etwa zur Geschichte der Affen oder zum Leben der frühen Menschen, schätzt Ulrich von Rauchhaupt den französischen Paläontologen Yves Coppens sehr. Doch dessen neuestes Werk hat den Rezensenten enttäuscht. Hier widmet sich Coppens der Genese des Kulturmenschen, es geht also nicht nur um anatomische Fragen, und da bleiben für den Rezensenten doch viele Wünsche offen. Viel zu disparat erscheinen ihm hier Coppens Ausführungen. Auch findet er wissenschaftlich nicht immer nachvollziehbar, welche prähistorischen Kultuphänomene Coppens in seine Darstellung aufnimmt und welche nicht.
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