Stichwort

Apple

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Bücher, Porno und Zensur

Virtualienmarkt 18.10.2013 […] of Grey" in zigfacher Millionenauflage hatte Sylvia Day "Nie genug", und stürmte quer durch alle Bestseller Listen, von der amerikanischen New York Times nach Deutschland und rund um die Welt. Nur Apple, raunt man uns aus Cupertino (was für ein Ortsname!) zu, versuche ab und an die Moral zu retten, wenn wieder einmal ein Nippel aus dem iTunes Store fliegt, und zynische Menschen fragen, warum dann der […] Buchhandelskette veranlasst vom Web zu gehen, und dies in Zeiten, wo gerade in Großbritannien (Buch-) Handelsketten schon unter normalen Umständen ums Überleben kämpfen. Und Kobo, gegenüber Amazon und Apple ein Herausforderer im internationalen Konkurrenzkampf um den entstehenden Ebook-Markt, hat eines der innovativsten und dynamischsten Segmente in dem neuen Geschäft ganz oder teilweise abgeschaltet, […] Katalogen von Nook (Barnes & Noble), Amazon Kindle, Smashwords (einer der weltweit populärsten Selbstverlagsdienste), Sony (Reader) und Diesel eBook Store. Seine Bücher sind auch abrufbar im Angebot von Apples iTunes, ungeachtet der moralischen Richtlinien der kalifornischen Firma, und mehrere Titel wurden auf der weltweit größten, nun von Amazon übernommenen Lesercommunity Goodreads bewertet (einmal mit […] Von Rüdiger Wischenbart

Der Hebel an den Wurzeln

Virtualienmarkt 07.10.2013 […] vernetzte Welt hat es dabei an sich, dass geografische Distanzen heute einfach zu überbrücken sind - aber dass auch jeder lokale Akteur in direkter Konkurrenz zu den globalen Giganten steht, zu Amazon, Apple oder Google. Ebooks sind ein Hebel, der tief ansetzt, an jenen Wurzeln, in denen der digitale Umbruch pulsiert. Wenn gerade die stärksten kulturellen Publikumsgruppen ihre Musik über das Handy empfangen […] Von Rüdiger Wischenbart

Prism-Skandal, Frage 1: Was wissen wir?

Redaktionsblog - Im Ententeich 21.06.2013 […] zu den Daten von Google, Microsoft, Facebook, Apple, Skype etc.. Einige Internetfirmen haben das inzwischen heftig abgestritten: Dabei gab es zwei Phasen von Dementis. In der ersten Phase klangen sie alle auffällig ähnlich: Meghan Kelly notierte am 7. Juni in Venturebeat "die seltsamen Übereinstimmungen in den Prism-Dementis von Google, Facebook, und Apple". Darin kursierte auch die Behauptung, dass […] höchste Googlenutzung hat, erklärten bei einer von Zeit online beauftragten Umfrage fast 49 Prozent der Befragten, sie wollten Internetdienste, die mit der NSA zusammenarbeiten, also Google, Facebook, Apple, Skype, Microsoft et cetera, weiterhin nutzen. 40 Prozent der Befragten sprachen sich aus Sicherheitsgründen für eine Überwachung der Kommunikation im Internet, also für den digitalen Lauschangriff […] Von Anja Seeliger

Privatheit war mal

Redaktionsblog - Im Ententeich 11.06.2013 […] Amerikanern und ihrer Gesprächspartner im Ausland gespeichert werden. 2. Die NSA hat das Spähprogramm Prism lanciert, mit dessen Hilfe sie auf Nutzerdaten von Internetgiganten wie Google, Facebook, Apple, Yahoo, Microsoft, Amazon zugreifen kann - ob diese freiwillig mitmachen oder nicht, weiß man nicht. 3. Mit dem Programm Boundless Informant kann sich die NSA weltweit einen Überblick über die abgefangenen […] außerdem unterminiert, indem sie beispielsweise Computerviren als Window updates maskiert (eine Reportage dazu gibt's bei Vanity Fair), kann man sich vorstellen, wie stark Google, Facebook, Microsoft oder Apple unter Druck stehen. Boykottiert sie, dann boykottieren sie die Regierung. Hoffen wir. Zusammengestellt und übersetzt von Anja Seeliger […] Von Anja Seeliger

Wer den Apfel küsst

Redaktionsblog - Im Ententeich 09.05.2012 […] Ansprüche doch noch durchsetzen zu wollen. Es wäre aber falsch die mantraähnliche Beschwörung "geistigen Eigentums" als bloßes Rückzugsgefecht einer niedergehenden Industrie abzutun. Andere Akteure - Apple oder Amazon - stehen bereit, um sie am Ende durchzusetzen - dazu unten mehr. Was hier jedenfalls programmatisch betrieben wird, ist die Übertragung eines Begriffs von physischem Eigentum auf immaterielle […] Internets namens Itunes und schaltete nützliche Idioten wie die Stadionband U2 vor, die seine Idee in Werbekampagnen propagierten. Ich wiederhole mich (aber es gibt ja nicht so viele, die es sagen): Apple ist gefährlicher als das viel häufiger angegriffene und längst geschwächte Google, im Grunde sogar gefährlicher als Amazon oder Facebook. Steve Jobs hat es hinbekommen, einen der Vorteile des Netzes […] - mit der proprietären Logik der alten Kulturindustrien zu kombinieren. Und dafür noch die allseits ersehnten Geräten mit ihren spiegelglatten Nutzeroberflächen zu schaffen. Nun ist es der Konzern Apple (und nicht irgendein Pirat), der sich der kulturellen Inhalte bemächtigt. Einen großen Teil seiner obszönen Gewinne von 10 Milliarden Dollar oder mehr im Quartal - mehr als jeder andere Konzern der […] Von Thierry Chervel

Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling

Virtualienmarkt 17.04.2012 […] m, dem Internet, zu begegnen. Alle drei Faktoren gemeinsam - und nicht allein Napster - brachten die großen Fünf zu Fall, und bescherten einem Newcomer aus dem Computer- und Lifestylefach, nämlich Apple, die Startrampe für einen kometenhaften Aufstieg. Das Internet (sowie die digitalen Kommunikationstechnologien) waren jedoch ein noch viel weiter gespannter Schirm, der sich einerseits fast die gesamte […] Von Rüdiger Wischenbart

Diesen Kuss der ganzen Welt

Redaktionsblog - Im Ententeich 16.02.2012 […] Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro. Apple verbuchte allein im letzten Quartal einen Gewinn von 13 Milliarden Dollar! Mathias Döpfner wollte vor Steve Jobs niederknien, als dieser den Ipad brachte, aber aus Jobs' Perspektive ragte er auch damals schon kaum aus dem Staub zu seinen Füßen auf. Es war der Öffentlichkeit noch nicht so bekannt: Zu sehr war man daran gewöhnt, Apple als das gallische Dorf zu sehen […] einziges gegen den jahrelang verhassten Bill Gates verteidigte. Nun ist Apple selbst bald in der Position des Big Brother, die es sich 1983 in dem berühmten Werbespot noch erträumte. Selbst Amazon und Google hecheln hinterher. Amazon macht Verlust. Google macht seine bescheidenen Milliarden mit hässlichen Kleinanzeigen. Und alle lieben Apple. Der Konzern bedient die Instinkte kulturkonservativer Journalisten […] Sehnsucht nach einer spiegelblanken Dingästhetik ebenso wie die der Internetavantgardisten, die immer das Neueste wollen. Apple liebt man schon deshalb, weil man jedes Mal für eines dieser Geräte ein Opfer bringen muss: Iphone, Airbook, Ipad: Macht dreimal 600 Euro oder mehr. Apple hat die Logik des Luxus verstanden: Je höher die Marge, desto größer die Sehnsucht und die Dankbarkeit der Konsumenten. […] Von Thierry Chervel