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Georg Büchner

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Sachbuch: Geschichte und Wissenschaft

Bücher der Saison 10.04.2013 […] Westberlin 1979-1989" für den SZ-Rezensenten Jens Bisky das wahrscheinlich beste Berlin-Buch der vergangenen Jahre. Etappen des Atheismus 1 Dies Jahr ist Jean-Paul-Jahr, Richard-Wagner-Jahr und Georg-Büchner-Jahr, von den Geburtsdaten her gesehen genau in dieser Reihenfolge. Jean Paul ist allerdings fünfzig Jahre älter als die beiden anderen Jubilare - und dennoch ein Wegbereiter des Atheismus: Denn […] ein enttäuschter Christ, in diesem Opus magnum über "sein" Christentum zu Gericht sitzt. Literaturwissenschaft Und wie gesagt: Es ist auch Wagner-Jahr und Büchner-Jahr. Die Feierlichkeiten für Georg Büchner werden erst im Oktober kulminieren. Bisher erschienen ist Hermann Kurzkes große Büchner-Biografie die der FAZ-Rezensent Friedmar Apel gleich als Revolutionierung des Büchner-Bilds pries. Büchner […]

Leseprobe zu Ulrike Edschmid: Das Verschwinden des Philip S. Teil 2

Vorgeblättert 04.03.2013 […] g, rekonstruiert er die Handbewegungen zweier Ausbrecher, die ein Loch in eine Wand schlagen. Nach einem von ihm bewunderten Schriftsteller oder Komponisten befragt, nennt er in einem Atemzug Georg Büchner, Alain Robbe-Grillet, Beethoven, Strawin­sky und die Rolling Stones. Er erwähnt weder Schubert noch Brahms, deren Musik er kurz darauf in einem Film einsetzen wird. Unter den bildenden Künstlern […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 29.08.2005 […] pistazieneisgrün broschierte "insel taschenbuch"-Ausgabe einer von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen kommentierten und zusammengestellten Sammlung von Prozeßakten, Briefen, Berichten zu Georg Büchners und Ludwig Weidigs politischer Flugschrift "Der hessische Landbote". Mehr als der "Landbote" selbst, der neben Thomas Münzers "Fürstenpredigt", Fichtes "Reden an die deutsche Nation" und dem " […] deutschen Literatur gehört, hatte es mir im Oktober 1974 allerdings eine kurze Erinnerung des radikaldemokratischen Naturforschers und Paulskirchenabgeordneten Karl Vogt an seinen Studienkollegen Georg Büchner angetan. Diese Schilderung Büchners muß mir in jenen Wochen als ein Porträt meines idealen Selbstbilds erschien sein und ich benutzte demnach die erste sich bietende Gelegenheit, sie meinem neuen […] neuen Schwarm vorzulesen, als wir schließlich in ihrem teddybärengeschmückten Jungmädchenzimmer in einer Villenvorstadt jener nahegelegen Industriestadt saßen.      "Offengestanden, dieser Georg Büchner war uns nicht sympathisch", hat Vogt bezeugt. "Er trug einen hohen Zylinderhut, der ihm immer tief unten im Nacken saß, machte beständig ein Gesicht wie eine Katze, wenn?s donnert, hielt sich gänzlich […]