Stichwort

Jacques Derrida

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Leseprobe zu Michael Hardt, Antonio Negri: Common Wealth. Teil 1

Vorgeblättert 22.02.2010 […] Immanuel Kant beispielsweise versteht die Aufklärung als eine Kraft, die imstande ist, die "fanatischen Anschauungen" zu bannen, die zum Tod der Philosophie führen, und die darüber hinaus jedem Versuch überlegen ist, das Denken zu kontrollieren. Jacques Derrida erinnert im Anschluss an den "aufgeklärten" Kant daran, dass die Vernunft sich vor allem durch die Kraft des Zweifels auszeichnet, und sieht die revolutionäre Leidenschaft der Vernunft an den Rändern der Geschichte auftauchen.(6) Nun bedarf es, darin würden wir zustimmen, zweifellos einer solchen intellektuellen Kraft, um Dogmatismus und Nihilismus zu überwinden, doch ist es zugleich notwendig, sie durch materielle Macht und politisches Handeln zu ergänzen. […]

Ego_Firmen im Alltagsdiskurs

Essay 07.07.2008 […] Und noch 1988 hat Jacques Derrida diese Formel wortreich ausgeschrieben, indem er die Poesie selbst in der Ich_Form sich artikulieren ließ: "Ich folge einem Diktat, ich bin ein Diktat, als Diktat bin ich eins, verkündet die Dichtung, lerne mich auswendig, schreibe mich (ins Reine) ab, wache bei mir und schütze mich, sieh mich an, diktiert, als Diktat, vor deinen Augen: Tonspur, wake, Lichtschweif, Fotografie der Feier, die trauert. […] Von Felix Philipp Ingold