Stichwort

Europawahl

22 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
9punkt 31.05.2014 […] tiefe Bedeutung wiedergeben, die es einmal in der radikalen Botschaft des Evangeliums hatte." Im Tagesspiegel singt die Schriftstellerin Pascale Hugues ein Loblied auf Deutschland, das sich bei der Europawahl dem Trend zum Rechtsruck verweigerte: "Mitten in den nationalistischen Entgleisungen und den Wutausbrüchen aus Frankreich, Großbritannien, Holland und Österreich ist Deutschland eine große Insel […] Parlament vertreten ist und keine Massen an Wähler mobilisiert." Ganz anders beurteilt Ulrike Herrmann die Situation in der taz: für sie ist der Triumph des nationalistischen Front national bei der Europawahl die logische Konsequenz aus der deutschen Wirtschaftspolitik: "Die Deutschen führen einen Handelskrieg, indem sie ihre Löhne nach unten drücken. Gegen diesen deutschen Nationalismus haben sich Sarkozy […] Sarkozy und Hollande vergeblich gestemmt. Nun versuchen es viele Franzosen mit Marine Le Pen." Weitere Artikel: Christian Thomas fasst in der FR das Interview mit Jürgen Habermas zur Europawahl in der gestrigen FAZ zusammen. Olivier Guez beschreibt in der FAZ den Werdegang von Brigitte Bardot als sinnbildlich für die Entwicklung Frankreichs, resultierend im Erfolg des Front national. […]
9punkt 27.05.2014 […] (Via Indiskretion Ehrensache) Giovanni di Lorenzo hat glaubhaft den Eindruck gemacht, keine Ahnung zu haben, und muss darum wegen seiner doppelten Abstimmung bei der Europawahl nicht mit Sanktionen rechnen, meint Henning Ernst Müller im Beck-Blog nach Diskussion mit einigen Kollegen: "Fraglich ist aber, ob er auch den subjektiven Tatbestand erfüllt hat. Wird 'unbefugt' als normatives Tatbestandsmerkmal […] zweimal (so jedenfalls der Eindruck derer, die die Sendung gesehen haben), dann hat er demnach nur (straflos) fahrlässig unbefugt gewählt - er wäre dann 'nochmal davongekommen'." Kaum sind die Europawahlen gelaufen, fordert Springer-Chef Mathias Döpfner Aktionen gegen Google. Die Welt resümiert einen Vortrag, den Döpfner in Tübingen gehalten hat: "Medienmanager Mathias Döpfner hat der EU-Kommission […]
9punkt 27.05.2014 […] BHL hat keine Scheu, sein Entsetzen nach den französischen Abstimmungen zur Europawahl zu bekunden. "Frankreich ist in Gefahr", schreibt er in Le Monde. "Ein Viertel unserer Landsleute haben für das Schlimmste gestimmt. Sie haben eine Partei gewählt, die nicht nur anti-europäisch, sondern anti-französisch ist." Politisch empfiehlt er einen politischen Brückenschlag demokratischer Kräfte: "Angesichts […] aber konnte dies Gefühl der Enteignung und Einflusslosiskeit politisch durch die Organisationen der Linken und der Arbeiterbewegung ausgedrückt werden. Das war einmal." Der Libération ist bei den Europawahlen ein kleines Missgeschick unterlaufen: Ihr Cover drückt nicht das Entsetzen über Le Pens Wahlerfolg aus, das es sicher ausdrücken sollte. Pascal Riché von Rue89 vergleicht den Titel auf Twitter mit […]