Stichwort

Hoffmann und Campe

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Efeu 10.11.2020 […] Nachdem S.Fischer angekündigt hatte, keine Bücher von Monika Maron mehr zu veröffentlichen, ist die Schriftstellerin nun im Heine-Verlag Hoffmann und Campe untergekommen. "Der Kapitalismus funktioniert", schlussfolgert daraus Dirk Knipphals in der taz. Und auch, "dass nun auf einer womöglich sinnvollen, auf jeden Fall sachlichen Ebene diskutiert werden kann. Es geht eben keineswegs um Zensur und auch […] gen." Froh ist Knipphals auch, dass jetzt alles wieder in zwei Körbchen sortiert ist: "Nun aber kann man sich als Leser*in entscheiden: Öffnung bei Fischer, Ressentiments gegen Offenheit bei Hoffmann und Campe." Auch für Gerrit Bartels im Tagesspiegel stellt sich die Sache nun endgültig als "typischer Geschäftsvorgang in der Verlagsbranche" dar. "Entfremdung ist traurig, aber für Monika Maron ist […] ist es gut ausgegangen", schließt Judith von Sternburg ihre Meldung in der FR. Auch für Cornelia Geißler in der Berliner Zeitung ist es nun "an der Zeit, wieder über Texte zu sprechen." Und Hoffmann und Campe? Zielt der Verlag unter Tim Jung, der dort vor einem Jahr auf Birgit Schmitz folgte, auf einen Richtungswechsel oder eine Pluralisierung des Programms? Das fragt sich Felix Stephan in der SZ. Immerhin […]