Stichwort

Nina Hoss

Rubrik: Efeu - 16 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
Efeu 26.09.2017 […] Nina Hoss bei der "Rückkehr nach Reims". Bild: Schaubühne Berlin Thomas Ostermeier hat zusammen mit Nina Hoss Didier Eribons "Rückkehr nach Reims" für die Schaubühne inszeniert. Sehr geschickt findet Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung, wie die Inszenierung den Stoff gleich dreifach rahmt: "Der Abend spiegelt nicht nur die eigene gehobene Klassenzugehörigkeit, sondern auch das von Eitelkeiten und […] und Zwängen in Schach gehaltene Bemühen um gesellschaftliche Relevanz in der Kunst und schließlich gar das Erbe vorangegangener Generationen anhand des Vaters der Hauptdarstellerin Nina Hoss." In der taz sieht Jan Feddersen darin kaum mehr als eine "wohlige Anklage gegen allen sogenannten Neoliberalismus" oder auch "eine Dramatisierung des Goodwills der guten Kreise". Die Volksbühne bleibt besetzt […]
Efeu 10.07.2017 […] Nina Hoss in "Rückkehr nach Reims". Foto: Arno Declair, Schaubühne. Thomas Ostermeier hat beim Manchester International Festival Didier Eribons Buch "Rückkehr nach Reims" auf die Bühne gebracht und damit auch die Frage nach Britannien, ob die Linke über ihre Identitätspolitik die materiellen Nöte der Arbeiterklasse aus dem Augen verloren hat. In der Nachtkritik schreibt Andrew Haydon voller Begeisterung: […] neoliberale Finanzwesen steht vertrauensvoll an der Seite der Minderheit." In der Welt sieht Hanna Lühmann einmal mehr den Beweis erbracht, dass die Arbeiterklasse reaktionär ist. Der Guardian widmet Nina Hoss aus diesem Anlass ein großes Porträt. […]
Efeu 18.05.2015 […] Müde, aber psychoverwüstet: Monster-Lady Nina Hoss in "Bella Figura". Bild: Berliner Schaubühne. Eigens für Thomas Ostermeier habe Star-Autorin Yasmina Reza das weltweit zuerst in dessen eigener Übersetzung an der Berliner Schaubühne uraufgeführte Stück "Bella Figura" geschrieben, munkeln die Kritiker. Deren Reaktionen fallen dann aber doch sehr durchwachsen aus. Ist der Regisseur "geblendet vom Glanz […] Stadelmaier (FAZ) sieht in Ostermeiers videogestütztem Inszenierungsaufwand kaum mehr als "gutgemeinten aufgesetzten Symbol-Überwältigungskitsch", gegen den sich eine offenbar in Höchstform aufspielende Nina Hoss allerdings wacker zu behaupten versteht: "Eine Monster-Lady par excellence. Kalt bis in die Herzwurzel. Aber abgrundverzweifelt bis in die Seelenspitzen. Tablettentrunken und psychoverwüstet bis zur […]