Stichwort

Judentum

Rubrik: Feuilletons - 112 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 8
Feuilletons 02.02.2013 […] Literatur und Kunst widmet sich heute ganz dem Judentum. Der Schriftsteller György Konrad kommt in seinen Überlegungen zur jüdischen Identität auch auf folgenden Gedanken: "In blöden Zeiten entwerfen die Menschen vom jeweils anderen Hirngespinste, akzeptieren ruhmselige Selbstbildnisse und stellen nationale Abstraktion über das Personale. Für den Fall eines Siegs: Seid nicht vergnügt, denn auf der […] Sabin erklärt, warum es keine jüdische Literatur gibt. Der Philosoph Paul Mendes-Flohr fragt nach dem jüdischen Denken. Christoph Schulte macht sich für die wissenschaftliche (Selbst-)Erkundung des Judentums stark. Alfred Bodenheimer blickt auf den Wandel der jüdischen Gemeinden in der Schweiz. Michael Brenner widmet sich den Synagogenbauten in der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der Kultur bewundert […]
Feuilletons 23.08.2012 […] findet die deutsche Debatte um Beschneidung zwar nicht antisemitisch, aber doch reichlich geschichtsblind. Schließlich wurde der Weg des deutschen Judentums in die Moderne 1933 abrupt abgeschnitten: "Deutschland ist der Geburtsort jener Ideen, die das Judentum in die Moderne geführt und den Juden den Weg zur rechtlichen Gleichstellung geebnet haben. Hätte man uns diesen Weg weitergehen lassen, gäbe es […] eine moderne Alternative zur Beschneidung, und ein Rabbiner, der in einer Talkshow mit der Bibel herumfuchtelt, die er 'Gottes Wort' nennt und das wortwörtlich meint, wäre so repräsentativ für das Judentum wie ein Piusbruder für den Katholizismus." Harald Jähner beginnt seine Besprechung des Krimis von Thomas Steinfeld mit einem mitleidigen Seitenblick auf die Leser der beiden größten deutschen Qu […]