Stichwort

Kulturkampf

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Magazinrundschau 27.07.2017 […] Der Kulturkampf in Russland nimmt immer schärfere Züge an, berichtet Boris Falikow, die Trennung von Kirche und Staat gilt immer weniger. Falikow sollte als Gutachter in einem Prozess gegen eine Tannhäuser-Inszenierung aufklären, gegen die der Metropolit von Nowosibirsk geklagt hatte, natürlich wegen Verletzung religiöser Gefühle: "Alle Anklagen basierten auf Hörensagen, überraschten mich aber nicht […] nicht. Es war nicht der erste Fall von Kulturkampf im heutigen Russland und es wird nicht der letzte sein. All diese Fälle folgen mehr oder weniger dem gleichen Muster. Konservative Gläubige wollen religiöse Symbole monopolisieren und beharren darauf, dass ihr Gebrauch durch moderne Künstler nichts anderes als Profanierung sei. Trotzdem überraschte mich die Frage, die mir der Staatsanwalt stellte, als […]
9punkt 14.03.2017 […] werden. Die tatsächliche Antwort ist aber nicht 26 Prozent 2020, sondern 6,9. Die Frage ist also: Warum hat diese Gesellschaft so ein falsches Selbstbild?" Wir erleben derzeit in ganz Europa einen "Kulturkampf um die 'Narrative Authority'" zwischen Modernisierungsverlierern und -gewinnern, meint im Interview mit dem Tagesspiegel  der Münchner Soziologe Armin Nassehi. "Im Lebensmitteleinzelhandel etwa kann […] verkauft werden können. Vor einigen Jahren war das noch völlig anders. Auch der Brexit, dieser Hass auf Europa, lassen sich ökonomisch nicht erklären. Es geht um ein Distinktionsbedürfnis. In diesen Kulturkampf ist die Flüchtlingskrise wie ein Verstärker hereingebrochen. Auch wenn es sich böse anhört: Auch die extreme Willkommenskultur hatte nicht nur die Flüchtlinge im Blick, sondern bediente auch ein […]